30.04.2026 Kinostart: SIRENS CALL von Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann

SIRENS CALL
Regie & Buch: Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann

DE, NL | 2025
121′
filmfaust in Koproduktion mit Schalten und Walten, Elbe Stevens Films (NL) und ZDF / Das kleine Fernsehspiel
Weltpremiere im Rahmen des Berlinale Forums 2025

Ein Planet kurz vor dem Austrocknen: Eine Sirene in einem menschlichen Körper wandert durch ein postmodernes USA, auf der Suche nach Identität & Zugehörigkeit. Sci-Fi, Roadmovie & Dokumentarfilm SIRENS CALL ist ein fantastischer Blick auf queere Subkultur & Körperpolitik.

„Politically and artistically radikal. There is nothing quite like it.“ – VARIETY

„The best thing a film about non-normative identities can do.“ – CINEUROPA

 

Am 30. April 2026 kommt SIRENS CALL in die Kinos!
Die Premiere findet in Anwesenheit der Regisseur:innen im Moviemento Kino in Berlin statt. 

30.04.2026 Premiere: Martina Gredler inszeniert DER IDIOT am Bronski & Grünberg Theater

DER IDIOT

frei nach Dostojevski
Regie und Textfassung: Martina Gredler

Martina Gredler hat sich für ihre zweite Inszenierung am Bronski & Grünberg Theater erneut einen monströsen Klassiker vorgenommen: Dostojewskis „Der Idiot“ – in die Enge eines Roy Andersson Settings geworfen – trifft hier vor allem auf eine starke Nastassja, peinliche Nebenbuhler und ganz viel Champagner.

Die Premiere findet am 30. April 2026 um 20:30 Uhr im Bronski & Grünberg Theater in Wien statt.

Weitere Vorstellungstermine:
10., 12., 20. und 22. Mai
2., 3., 16. und 17. Juni

Marco Damghani mit DIE ALLERLETZTEN eingeladen zu radikal jung 2026!

DIE ALLERLETZTEN

Text und Regie: Marco Damghani
Maxim Gorki Theater, Berlin

Autor und Regisseur Marco Damghani erzählt die Geschichte eines jungen Paares, das vor sechs Jahren die Stadt verließ, um auf dem Land neu anzufangen. Mit Freund*innen und Verbündeten wollten sie sich dort ihr eigenes Paradies aufbauen – einen Ort der Zuflucht vor der bedrohlich gewordenen Außenwelt. Heute aber weht nur fünfzig Meter weiter eine Reichsflagge und die Angst stellt sie vor eine Entscheidung: Rückkehr oder Rückzug.

Am 29. April 2026 gastiert die Produktion des Maxim Gorki Theaters im Rahmen des Festivals radikal jung am Münchner Volkstheater und wird um 17 und 21 Uhr auf der Bühne 3 aufgeführt.

Weitere Vorstellungstermine im Studio des Maxim Gorki Theaters in Berlin finden Sie hier.

25.04.2026 UA: REQUIEM von Jakab Tarnóczi am Katona József Theater in Budapest

REQUIEM

Text & Inszenierung: Jakab Tarnóczi

Requiem ist eine generationsübergreifende ungarische Familiengeschichte, in dessen Mittelpunkt vier Frauen stehen: eine überlebensgroße Großmutter, ihre Tochter und Schwiegertochter, zu denen sie ein angespanntes Verhältnis hat, sowie die Enkelin, die aus dem Ausland nach Hause zurückkehrt. Wir erhalten Einblicke in drei Lebensabschnitte der Familie und ihrer Gemeinschaft, die von den Themen Geburt und Tod geprägt sind.
Die Inszenierung ist ein gemeinsames Experiment von Jakab Tarnóczi und seinem Kreativteam darüber, wie das Theater die Gemütsverfassung einer Nation, ihre Nervosität und ihre Mikrogemeinschaften thematisieren kann – und ob es noch möglich ist, an eine gemeinsame Zukunft zu glauben.

Die Uraufführung findet am 25. April 2026 im Katona Jósef Theater in Budapest statt.

Noam Brusilovsky und Fritzi Wartenberg beim 43. Heidelberger Stückemarkt!

EINE RUNDE SACHE nach dem Roman von Tomer Gardi
Inszenierung und Bühnenfassung: Noam Brusilovsky

26.04.2026 um 20:30 Uhr im Alten Saal, Theater Heidelberg

UA: September 2025, Schauspiel Stuttgart
„Quirlig, abgründig, aberwitzig“ / „Eine Schelmenstory über Fremdheitserfahrung, die schwere Themen mit Chuzpe und Empathie bereichert.“ – Südwest Presse
„Noam Brusilovskys Inszenierung steht dem Sprachwitz von Gardis Fünf-Personen-Schelmenstück in nichts nach und läuft wie am Schnürchen, ….“ – Ludwigsburger Kreiszeitung

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ELISABETH! von Mareike Fallwickl
Regie: Fritzi Wartenberg

01.05.2026 um 20:30 Uhr im Marguerre-Saal, Theater Heidelberg

UA: April 2025, Burgtheater Wien
„Ein Abend, der niemanden kaltlassen wird.“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Text ist hervorragend. Seine Umsetzung durch Stefanie Reinsperger und das Leitungsteam brillant. Jubel, Ovation und kaum ein Ende davon.“ – DrehPunktKultur

20.04.2026 London-Premiere: BETWEEN THE RIVER AND THE SEA am Royal Court Theatre

BETWEEN THE RIVER AND THE SEA

von Yousef Sweid und Isabella Sedlak
mit Yousef Sweid
Regie: Isabella Sedlak
Komposition & Sound Design: Thomas Moked Blum
Produziert vom Maxim Gorki Theater Berlin

Isabella Sedlak und Yousef Sweid bringen ihre international gefeierte Produktion BETWEEN THE RIVER AND THE SEA nach London und gastieren vom 20. April bis 9. Mail am Royal Court Theatre!
Der palästinensisch-israelische Schauspieler Yousef Sweid taucht darin ein in das Chaos von Identität, Wahrheit und Familienleben. Aufgewachsen als christlich-arabisches Kind in Haifa, zieht er heute zwei jüdisch-arabische Kinder in Berlin groß und thematisiert seine Zwischenstellung – wo Widersprüche aufeinanderprallen und Slogans versagen. Mit beißendem Humor und schonungsloser Ehrlichkeit verwebt Sweid persönliche Geschichten, politische Reflexionen und absurde Alltagsmomente zu einer scharfsinnigen, unerschrockenen Solo-Performance.

Die London-Premiere findet am 20. April 2026 um 19 Uhr am Royal Court Theatre (Jerwood Theatre Upstairs) statt.

18.04.2026 UA: KASSANDRA am Maxim Gorki Theater | Kostüme: Pola Kardum

KASSANDRA
OR SONGS OF THE CANARIES

Konzept u. Regie: Marta Górnicka
Libretto: Marta Górnicka & Ensemble
Kostüme: Pola Kardum

Pola Kardum entwirft das Kostümbild für Marta Górnickas Chor-Produktion am Maxim Gorki Theater, die sich gemeinsam mit einer Gruppe von Menschen, die verschiedene Generationen, Sprachen, Fähigkeiten und Lebenserfahrungen umfasst, auf die Suche nach den wahren Kassandras unserer Zeit begibt. Nach Stimmen, die nicht gehört werden. Stimmen, die attackiert werden. Stimmen ohne Lobby.

Die Uraufführung findet am 18. April 2026 um 19:30 Uhr im Maxim Gorki Theater in Berlin statt.

17.04.2026 Premiere: Anna Stiepani inszeniert MOSKITOS am Badischen Staatstheater Karlsruhe

MOSKITOS

von Lucy Kirkwood
Deutsch von Corinna Brocher
Regie: Anna Stiepani

Anna Stiepani inszeniert nach Arbeiten am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Zürich und am Staatstheater Nürnberg erstmals am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Das Well-made-Play der britischen Dramatikerin Lucy Kirkwood nimmt diejenigen in den Blick, die vom gesellschaftlichen Ordnungssystem aussortiert werden. Die Handlung kreist um das CERN, die berühmte internationale Forschungsreinrichtung, für die auch am Institut für Experimentelle Teilchenphysik am KIT gearbeitet wird.

Die Premiere findet am 17. April 2026 um im Kleinen Haus des Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.

17.04.2026 UA: BURN, BABY, BURN! von Yael Ronen am Staatstheater Hannover

BURN, BABY, BURN!

von Yael Ronen
Deutsch von Irina Szodruch
Inszenierung: Yael Ronen

Yael Ronens neues Stück spannt einen lustvollen Bogen von einem fiktiven Comic über Feuergöttinnen bis zurück in die Antike, ins alte Rom und zu Kaiser Nero, dem vielleicht berühmtesten Brandstifter der Geschichte. Diese antiken Bilder werden zu einem funkelnden Spiegel der Gegenwart: Sie reflektieren Krisen, Machtdemonstrationen und die uralte Faszination der Menschheit für Feuer, Zerstörung und Erneuerung. Mit scharfem Witz, großer Begeisterung und live verformte Songs entsteht ein vielstimmiger Theaterabend, der sich zwischen Mythos und Gegenwart, bitterer Komik und zarter Melancholie bewegt. Ein Abend darüber, was brennt – und was daraus entstehen kann.

Die Uraufführung findet am 17. April 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Hannover statt.

16.04.2026 UA: DIE QUELLE von Calle Fuhr am Theater am Werk

DIE QUELLE

Inszenierung und Text: Calle Fuhr  | In Kooperation mit DOSSIER

Eine Produktion des Theater am Werk
In Kooperation mit DOSSIER und Schauspielhaus Wien

Ob BAWAG-Skandal oder die Ibiza-Affäre: Hinter diesen Skandalen stehen Menschen, die Journalist:innen mit sensiblen Informationen versorgt haben. In Zusammenarbeit mit DOSSIER rückt Regisseur und Autor Calle Fuhr nun eine dieser Quellen in den Mittelpunkt seines Stücks.
Über mehrere Monate hinweg führte er Gespräche mit Journalisten aus Österreich und Deutschland, um die Mechanismen des sogenannten Whistleblowings besser zu verstehen. Dabei gelang es ihm auch, persönlichen Kontakt zu einigen Quellen aufzunehmen. Die daraus entstandene Geschichte ist natürlich fiktiv – wenn auch voller Anspielungen auf reale Fälle.

Die Uraufführung findet am 16. April 2026 um 19:30 Uhr am Theater am Werk im Kabelwerk statt.