31.10.2026 DSE: Anna Stiepani inszeniert INTER ALIA am Düsseldorfer Schauspielhaus

INTER ALIA

von Suzie Miller
Übersetzung: Anne Rabe
Regie: Anna Stiepan
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In Suzie Millers INTER ALIA steht eine Frau im Mittelpunkt, deren feministische Überzeugungen und juristisches Ethos auf ihren mütterlichen Schutzinstinkt treffen. Die Richterin Jessica Parks kämpft für ein gerechteres Rechtssystem. Doch dann wird ihr eigener Sohn der Vergewaltigung beschuldigt. Anna Stiepani inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung als Untersuchung moderner Mutterschaft und überkommener Männlichkeitsbilder.

Die Deutschsprachige Erstaufführung findet am 31. Oktober 2026 um 19:30 Uhr im Düsseldorfer Schauspielhaus (Großes Haus) statt.

23.10.2026 UA: DIE JANE-AUSTEN-METHODE von Golda Barton am Theater Freiburg

DIE JANE-AUSTEN-METHODE

Eine Komödie von Golda Barton mit Liedern von Riah Knight und Reddym

Im Selbsthilfe-Seminar der Therapeutin Stolzenbach-Tiefwasser wollen sechs Singles sich von romantischen Idealen à la Mr. Darcy befreien.
Dafür unterziehen sie sich einem therapeutischen Reenactment: Mit Nebel, Wind und historischen Kostümen werden berühmte Jane-Austen-Szenen nachgespieltund auf ihre romantischen Versprechen abgeklopft. Doch Jane Austen erscheint höchstpersönlich, widerspricht der Therapeutin und mischt sich mehr ein, als dieser lieb ist. Das therapeutische Konzept schlägt in ein sommernachtstraumhaftes Verwirrspiel um…
Lässt sich wahre Selbstbestimmung mit der Sehnsucht nach der großen Liebe vereinbaren?

Die Uraufführung findet am 23. Oktober 2026 um 19:30 Uhr am Theater Freiburg (Großes Haus) statt.

Calle Fuhr und Jakab Tarnóczi sind für den Nestroy nominiert!

Mit dem NESTROY-Preis werden seit dem Jahr 2000 herausragende Leistungen an den Wiener und den anderen österreichischen Bühnen ausgezeichnet.

Regisseur Jakab Tarnóczi war im Vorjahr bereits als BESTER NACHWUCHS nominiert und erhält in diesem Jahr eine Nominierung für seine Inszenierung von  „WIR TÖTEN STELLA“ nach Marlen Haushofer am Schauspielhaus Graz als Beste Bundesländer-Aufführung.

Calle Fuhr wird für DIE QUELLE (Theater am Werk in Kooperation mit DOSSIER und dem Schauspielhaus Wien) in der Kategorie Bestes Stück – Autor*innenpreis nominiert.

Außerdem gibt es Nominierungen für die schauspielerischen Leistungen in folgenden Inszenierungen:

  • Simon Bauer als Bester Schauspieler in der Rolle des Fürst Myschkin in Martina Gredlers Inszenierung „Der Idiot“ frei nach Fjodor Dostojewski | Bronski & Grünberg Theater
  • Maximilian Pulst als Bester Schauspieler in der Rolle der Marianne in „Geschichten aus dem Wiener Wald“ nach Ödön von Horváth und Johann Strauss in der Regie von Rieke Süßkow | Volkstheater Wien
  • Otiti Engelhardt als Beste Darstellung einer Nebenrolle in der Rolle der Stella in Jakab Tarnóczis Inszenierung von “Wir töten Stella” | Schauspielhaus Graz

Außerdem wird Jessica Rockstroh in der Kategorie Beste Ausstattung für ihr Bühnenbild von “Volksvernichtung oder meine Leber ist sinnlos” von Werner Schwab am Burgtheater in der Inszenierung von Fritzi Wartenberg nominiert.

Die Preisverleihung findet im Rahmen der Nestroy Gala 2026 am 22. November um 19:00 Uhr im Volkstheater Wien statt.

17.10.2026 Premiere: Fritzi Wartenberg inszeniert DER ZERBROCHNE KRUG am Luzerner Theater

DER ZERBROCHNE KRUG
Komödie von Heinrich von Kleist

Regie: Fritzi Wartenberg
Bühne: Polly Stephan

Die Geschichte vom zerbrochenen Krug ist in letzter Zeit oft auf deutschen Bühnen inszeniert worden. Kleist selbst nannte sein Theaterstück um das zerbrochene Porzellan eine Komödie, Fritzi Wartenberg spinnt diese nun mit viel schwarzem Humor weiter und findet in Kleists Text einen neuen Grund für Eves Schweigen.

Die Premiere findet am 17. Oktober 2026 um 19:30 Uhr am Luzerner Theater statt.

09.10.2026 UA: DIE DEUTSCHE BAHN-AG von/mit Calle Fuhr am Schauspiel Köln

DIE DEUTSCHE BAHN AG

Ein tragisch komischer Bühnenessay
von und mit Calle Fuhr

Nach seinen gefeierten One-Man-Shows KRIEG UND FRIEDEN sowie AUFSTIEG UND FALL DES HERRN RENÉ BENKO taucht Calle Fuhr dieses Mal in das Firmennetzwerk Deutsche Bahn AG ein. Er analysiert politische Klüngeleien, erörtert die Gründe für den katastrophalen Zustand der Deutschen Bahn und findet heraus, welche Weichen für eine erfolgreiche, zugkräftige Zukunft gestellt werden müssen.

Die Uraufführung findet am 9. Oktober 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus des Schauspiel Köln statt.

07.10.2026 DSE: STEREOPHONIC von David Adjmi an der Schaubühne Berlin

STEREOPHONIC

von David Adjmi
Songs von Will Butler

In einer Übersetzung von Marius von Mayenburg

STEREOPHONIC spielt in einem Aufnahmestudio in Sausalito, Mitte der 1970er Jahre. Eine Rockband, die kurz vor dem Superstardom steht, versucht ihr zweites Album einzuspielen. Der wochenlang geplante Prozess zieht sich endlos hin – befeuert von Alkohol, Schlafentzug und Kokain – und lässt alte Risse in der Gruppe aufbrechen: Was als Streit über Tempo und Songlänge beginnt, offenbart tiefer liegende Brüche in den Beziehungen der Bandmitglieder.
Thomas Ostermeier inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung des vielfach ausgezeichneten Broadway-Hits.

Die DSE findet am 7. Oktober 2026 um 19:30 Uhr an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin statt.

03.10.2026 : Spielzeiteröffnung der VOLKSBÜHNE am Rosa-Luxemburg-Platz mit Belle Santos

Mononoke

Satoko Ichihara
Kostüme: Belle Santos

Mononoke nennt man in Japan Geister, die sich in Menschen einnisten und Flüche mitbringen. Takako, Eisenwarenkauffrau und Verkäuferin jahrhundertealter Teekannen, trägt den Fluch ihres Vaters in sich, der verschwand, als sie ihre erste Periode bekam. Auf der Suche nach Befreiung begibt sie sich auf eine surreale Reise durch eine Welt aus Göttern, Puppen und Eisenwaren, zwischen uralten Mythen und endlosen Verkaufsgesprächen. Die japanische Autorin und Regisseurin Satoko Ichihara, eine wichtige Stimme des feministischen Theaters, verbindet in ihrer ersten Arbeit an einem deutschen Theater die Puppenspieltradition Bunraku mit den Skulpturen der Berliner Künstlerin Mire Lee.

Die Uraufführung  findet am 3. Oktober 2026, um 19.30 Uhr auf der Großen Bühne der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt.

02.10.2026 : Wiedereröffnung des Praters der Berliner VOLKSBÜHNE mit Pola Kardum

Perfection

Nach dem Roman von Vincenzo Latronico, in einer Fassung von Anta Recke

Kostüme: Pola Kardum 

Berlin war lange ein Versprechen: ein Ort, an dem Menschen aus aller Welt neue Lebensformen erprobten, bevor seine Freiräume zu glatten Oberflächen und Spekulationsobjekten wurden. In Vincenzo Latronicos “Die Perfektionen” kommen Anna und Tom Mitte der Nullerjahre aus Südeuropa nach Berlin, auf der Suche nach Freiheit und einem anderen Leben. Doch die Bilder eines idealen Daseins zerfallen, sobald sie auf die Wirklichkeit treffen. In einer Stadt, in der Vergangenheit und Zukunft, Ost und West verschwimmen, stellt sich die Frage, ob das Streben nach einem individueller Lebensentwurf nicht längst in einer neuen Form der Anpassung aufgegangen ist.

Die Uraufführung  findet am 2. Oktober 2026, um 20 Uhr im Prater der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz statt.

26.09.2026 UA: Ran Chai Bar-zvi inszeniert REIGEN. VARIATIONEN am Bayerischen Staatsschauspiel

REIGEN. VARIATIONEN

von Anja Hilling frei nach »Reigen« von Arthur Schnitzler
Inszeniert von Ran Chai Bar-zvi

Vierundzwanzig Stunden im Englischen Garten. Irgendwo zwischen Monopteros und Haus der Kunst begegnen sich – in zehn Szenen und jeweils zu zweit – die DJane Ada, der Unternehmer Franzi, der Dichter Graf, die Reinigungskraft Maro und die Sexarbeiterin Eleonore.
Anja Hillings Reigen-Variationen nach Arthur Schnitzler sind Ran Chai Bar-zvis erste Arbeit am Bayerischen Staatsschauspiel.

Die Uraufführung findet am 26. September 2026 um 20 Uhr am Bayerischen Staatsschauspiel (Marstall) statt.

25.09.2026 UA: PHILOPHOBIA von Heiki Riipinen am Münchner Volkstheater

Philophobia

Intergalaktisches Cruisen im dunklen Wald
von Heiki Riipinen und Ensemble
Regie: Heiki Riipinen

In seiner ersten Arbeit am Münchner Volkstheater versammelt der Regisseur und Performancekünstler Heiki Riipinen die von der Gesellschaft als “anders” Stigmatisierten am Lagerfeuer. In neuer Verbundenheit versuchen sie, die Angst vor der Liebe zu überkommen, um nicht länger allein zu sein. Alle in dieser fremdartigen Schicksalsgemeinschaft bringen eine eigene Geschichte vom Wunsch nach Verbindung und dessen Scheitern mit.

Die Uraufführung findet am 25. September 2026, um 20 Uhr am Münchner Volkstheater statt.