22.05.2026 UA: ZIRKUS KAFKA von Roy Chen am Schauspiel Frankfurt

ZIRKUS KAFKA

von Roy Chen
übersetzt von Matthias Naumann
Musik: Thomas Moked Blum

In Roy Chens Stück für das Schauspiel Frankfurt fordern die Figuren aus Kafkas letztem Buch ihren Platz in der Geschichte ein. Sie sind vier Zirkusartisten, nicht besonders erfolgreich, aber unbestreitbar einzigartig. Sie spiegeln die Opfer wider, die die Kunst den Künstler:innen abverlangt: Muss ein Künstler immer hungrig sein? Wie ausgiebig muss das Monster namens Publikum gefüttert werden, bevor es zufrieden ist? Wo ist die Grenze zwischen Bühne und Privatleben? Kann man überhaupt Kunst machen, ohne das eigene Leben dafür zu opfern?
Der in Deutschland lebende Regisseur Dor Aloni und der in Israel bekannte Autor Roy Chen tauchen in dieser Zusammenarbeit in das Universum von Franz Kafka ein und finden Figuren, die in der Auseinandersetzung mit ihrer Kunst Fragen von Moral, Ruhm, Identität und Zugehörigkeit verhandeln.

Die Uraufführung findet am 22. Mai 2026 um 20 Uhr am Schauspiel Frankfurt (Kammerspiele) statt.

22.05.2026 Berlin-Premiere: ENDLICH | Bühne: Mirjam Stängl, Kostüme: Sabrina Bosshard

ENDLICH
Ein Musiktheater von Asia Ahmetjanova und Franziska Angerer

Uraufführung am 10. Mai 2026 in der Freiheitshalle München
im Rahmen der Münchener Biennale – Festival
für neues Musiktheater
Koproduktion der Münchener Biennale und Deutschen Oper Berlin

Bühne/Licht: Mirjam Stängl
Kostüme: Sabrina Bosshard

Nach der Uraufführung in München kommt die Musiktheaterproduktion ENDLICH nun nach Berlin. Es geht darin um das Verhältnis zum Tod und unseren Umgang mit dem eigenen Verfall. Mit einer Gruppe von alten Menschen wird das Publikum mit dem Blick auf die eigene Endlichkeit und das Alter mit all seinen Zuschreibungen konfrontiert. In poetischen Bildern entsteht ein gemeinschaftliches Ritual zwischen Mythologie und Performance, das nach einer lustvollen Hingabe zu dieser letzten Konsequenz des Lebens sucht.

Die Berlin-Premiere findet am 22. Mai 2026 um 20 Uhr in der Tischlerei an der Deutschen Oper Berlin statt.

Lola Fuchs erhält Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium 2026!

Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium 2026_Stipendiatin Lola Fuchs, Ministerin Katharina Binz © Andreas Etter

Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des PLUG & PLAY Theaterfestival für junge Regie wurde am 14. Mai 2026 zum dritten Mal das Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration am Staatstheater Mainz verliehen.

Ihr wird das Stipendium zur Förderung der europäischen Gegenwartsdramatik und zur Erinnerung an den politischen Dramatiker Carl Zuckmayer für das Konzept eines neu zu schreibenden Theaterstücks mit dem Titel Pech entkommt man nicht. Ein Aufstiegsmärchen (frei nach Frau Holle). Im Rahmen des nächsten PLUG&PLAY Festivals wird der neue Stücktext in einer Lesung der Öffentlichkeit vorgestellt.

„Mit Lola Fuchs erhält dieses Jahr eine junge Dramatikerin, Schauspielerin und Regisseurin das Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium, die mit großer künstlerischer Eigenständigkeit und einem feinen Gespür für gesellschaftliche Themen überzeugt.“, würdigt Kulturministerin Katharina Binz die Preisträgerin.

 

18.05.2026: Penda Diouf und Marius von Mayenburg zu Gast beim WORLD VOICES Festival in New York

Im Rahmen des WORLD VOICES Festivals am Martin E. Segal Center in New York finden Lesungen der Texte von Penda Diouf und Marius von Mayenburg und anschließend jeweils ein Gespräch mit den Autor:innen statt.

16:00 Uhr (EDT): Penda Diouf mit JULIUS
Englische Übersetzung von Amelia Parenteau

19:00 Uhr (EDT): Marius von Mayenburg mit ELLEN BABIĆ
Englische Übersetzung von Daniel Brunet

Veranstaltungsort: Martin E. Segal Theatre Center, 365 5th Ave, New York, NY 10016, USA

16.05.2026 UA: Ayla Pierrot Arendt inszeniert ANFÄNGE am Staatstheater Darmstadt

ANFÄNGE

Konzept & Regie: Ayla Pierrot Arendt

In ihrem spartenübergreifenden musikalisch-theatralen Triptychon, das sie mit einem Team aus europäisch-internationalen Künstler*innen für das KI-Festival am Staatstheater Darmstadt konzipiert und umgesetzt hat, erzählt Ayla Pierrot Arendt  von den Bedingungen und Bedeutungen eines Anfangs – als Verheißung, als Bruch und als Konsequenz. In drei Akten erleben wir drei dystopische (oder utopische?) Welten, die uns mit dem Ende der Welt ebenso konfrontieren wie mit der Frage nach einem Neubeginn. Wie sieht das Paradies eigentlich aus? Was weckt Hoffnung in uns? Liegt in jedem Ende auch ein Anfang?

Die Premiere findet am 16. Mai 2026 um 19 Uhr im Staatstheater Darmstadt (Großes Haus) statt.

Weiterer Aufführungstermin am 28. Mai 2026 um 19:30 Uhr.

11.05.2026: Lisa Wentz zu Gast beim WORLD VOICES Festival in New York!

Die österreichische Autorin Lisa Wentz ist mit einer Lesung ihres neuen Stücks DER ABEND VOR DEM DANACH zu Gast beim WORLD VOICES Festival am Martin E. Segal Center in New York.

DER ABEND VOR DEM DANACH (THE NIGHT BEFORE THE LIFETIME AFTER)
von Lisa Wentz
Englische Übersetzung von Daniel Brunet

Eine Dinnerparty in der Villa eines wohlhabenden Finanziers wird zum Schauplatz einer sich langsam zuspitzenden Konfrontation: Luca, ein ehrgeiziger junger Banker, kommt mit seiner Frau Irene, um mit seinem Chef Gabriel einen karriereentscheidenden Deal zu feiern – doch Gabriels geheimnisvolle neue Freundin Alexandra entpuppt sich als die Frau, die Luca vor fünf Jahren vergewaltigt hat. Im Laufe des Abends, während Höflichkeiten in Konfrontation umschlagen, zerlegt Alexandra methodisch die Männerwelt aus Verleugnung, Geld und gegenseitigem Schutz, während Irene – hin- und hergerissen zwischen Loyalität, Wut und Selbsterhaltung – letztlich nicht handeln kann oder will.

Die Lesung des Stücks findet am 11. Mai 2026 um 18:30 Uhr im Martin E. Segal Theatre Center (365 5th Ave, New York, NY 10016, USA) statt. Im Anschluss folgt ein Gespräch mit Lisa Wentz und Frank Hentschker.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

08.05.2026 UA: 3000 EINZELTEILE von Ádám Császi am Burgtheater Wien

3000 EINZELTEILE
von Ádám Császi
nach seinem Film THREE THOUSAND NUMBERED PIECES

In deutscher und ungarischer Sprache mit deutschen und ungarischen Übertiteln
Aus dem Ungarischen von Endre M. Holéczy
Regie: Ádám Császi

Ein Theaterregisseur erhält von der BURG den Auftrag, ein Stück von und mit Rom:nja-Schauspieler:innen zu inszenieren. Prompt beschließt er, die realen Biografien der Beteiligten für sein Stück zu verwenden und lässt ein Haus aus ihrem Dorf in 3000 Einzelteile zerlegen, um es auf der Bühne des Akademietheaters wieder aufzubauen. Publikum und Presse sind in gespannter Erwartung auf die außergewöhnliche Inszenierung und erhoffen sich maximale Authentizität.In seiner bitterbösen Satire stellt der ungarische Film- und Theaterregisseur Ádám Császi die unbequeme Frage, wie Minderheiten selbstbestimmt auf Bühnen sichtbar gemacht werden können und warum gute Absichten so oft zu falschen Ergebnissen führen.

Die Uraufführung findet am 8. Mai 2026 um 19:30 Uhr im Akademietheater (Burgtheater Wien) statt.

Der Publikumspreis des radikal jung 2026 geht an Marco Damghani mit DIE ALLERLETZTEN!

Beim Festival Radikal Jung 2026 hat die Inszenierung DIE ALLERLETZTEN (Text und Regie: Marco Damghani) vom Maxim Gorki Theater Berlin den Publikumspreis gewonnen.

Marco Damghani gewinnt den mit 4.000 Euro dotierten Publikumspreis © Gabriela Neeb

Die Inszenierung ist im Studio des Maxim Gorki Theater wieder am 9. und 16. Mai sowie zum letzten Mal am 3. Juni 2026 zu sehen.

Tickets und weitere Informationen

30.04.2026 Kinostart: SIRENS CALL von Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann

SIRENS CALL
Regie & Buch: Miri Ian Gossing & Lina Sieckmann

DE, NL | 2025
121′
filmfaust in Koproduktion mit Schalten und Walten, Elbe Stevens Films (NL) und ZDF / Das kleine Fernsehspiel
Weltpremiere im Rahmen des Berlinale Forums 2025

Ein Planet kurz vor dem Austrocknen: Eine Sirene in einem menschlichen Körper wandert durch ein postmodernes USA, auf der Suche nach Identität & Zugehörigkeit. Sci-Fi, Roadmovie & Dokumentarfilm SIRENS CALL ist ein fantastischer Blick auf queere Subkultur & Körperpolitik.

„Politically and artistically radikal. There is nothing quite like it.“ – VARIETY

„The best thing a film about non-normative identities can do.“ – CINEUROPA

 

Am 30. April 2026 kommt SIRENS CALL in die Kinos!
Die Premiere findet in Anwesenheit der Regisseur:innen im Moviemento Kino in Berlin statt. 

30.04.2026 Premiere: Martina Gredler inszeniert DER IDIOT am Bronski & Grünberg Theater

DER IDIOT

frei nach Dostojevski
Regie und Textfassung: Martina Gredler

Martina Gredler hat sich für ihre zweite Inszenierung am Bronski & Grünberg Theater erneut einen monströsen Klassiker vorgenommen: Dostojewskis „Der Idiot“ – in die Enge eines Roy Andersson Settings geworfen – trifft hier vor allem auf eine starke Nastassja, peinliche Nebenbuhler und ganz viel Champagner.

Die Premiere findet am 30. April 2026 um 20:30 Uhr im Bronski & Grünberg Theater in Wien statt.

Weitere Vorstellungstermine:
10., 12., 20. und 22. Mai
2., 3., 16. und 17. Juni