Sabrina Bosshard © Karin Salathé

Sabrina Bosshard (CH/D)

arbeitet als Kostümbildnerin für Theater, Film und Performance.

Sie studierte zunächst Bildende Kunst an der Haute Ecole d’art et de design (HEAD) Genève und anschließend Modedesign an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Erste  Berufserfahrungen sammelte sie im Team des Modedesigners Bernhard Willhelm in Paris sowie beim Label Pelican Avenue in Antwerpen. Es folgten Kostümassistenzen an der Staatsoper Berlin, am Theater Basel, am Schauspielhaus Zürich und am Théâtre Vidy-Lausanne/MC93 Paris.

Seitdem arbeitet sie als freie Kostümbildnerin. Ihre Arbeit führte  sie u. a. an das Schauspielhaus Zürich, das Schauspielhaus Wien, das Staatsschauspiel Dresden, das Staatstheater Mainz, das Schauspiel Frankfurt, das Theater Bonn und an das Staatstheater Nürnberg. Die Produktion OXYTOCIN, BABY (Regie: Rieke Süßkow), bei der sie für das Kostümbild verantwortlich war, wurde zum Prager Theaterfestival deutscher Sprache und zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und mit einem Nestroy Preis 2022 ausgezeichnet. Mit Rieke Süßkows Inszenierung ÜBERGEWICHT, UNWICHTIG: UNFORM wurde sie zum Theatertreffen 2024 eingeladen.

Außerdem gestaltete sie die Kostüme für mehrere Filme, eine Mini-Serie sowie für den mehrfach ausgezeichneten Kinospielfilm YOUTH TOPIA von Marisa Meier und Dennis Stormer (2021, Produktion: Tellfilm).

In der Kritiker:innen-Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ wurde Sabrina Bosshard für das Kostümbild von ÜBERGEWICHT, UNWICHTIG: UNFORM als Kostümbildnerin des Jahres 2024 ausgezeichnet.

Produktionen (Theater)

MACBETH. THE WITCHES´ GAME nach William Shakespeare

10.09.2026

Premiere: Volkstheater Wien

Regie: Rieke Süßkow
Bühne: Mirjam Stängl
Kostüme: Sabrina Bosshard

Entstanden um 1606, verbindet MACBETH historische Ereignisse mit übernatürlichen Elementen, inneren Konflikten und dem Blick in menschliche Abgründe. Rieke Süßkow nutzt Elemente von Figuren- und Objekttheater, um Shakespeares düsteres Werk von der Brüchigkeit zivilisatorischer Fassaden und der psychischen Deformation durch Macht mit Bildwelten und Ästhetik des Online-Gamings zu verbinden. Jede Wendung im Spiel um die Macht beeinflusst Macbeth und seine Lady. Und jede ihrer Taten verändert die Welt. Bis zum Wahnsinn.

ENDLICH Ein Musiktheater von Asia Ahmetjanova und Franziska Angerer

Mai 2026

UA: Münchener Biennale / Deutschen Oper Berlin

BERNARDA ALBAS HAUS von Federico García Lorca (Regie: Rieke Süßkow)

März 2026

Premiere: Premiere: Bayerisches Staatsschauspiel (Cuvilliéstheater)

GESCHICHTEN AUS DEM WIENERWALD nach Ödön von Horváth und Johann Strauss (Regie: Rieke Süßkow)

Dezember 2025

Premiere: Volkstheater Wien

DIE SCHÖPFUNG von Joseph Haydn

Juni 2025

Premiere: Hessisches Staatstheater Wiesbaden