17.04.2026 Premiere: Anna Stiepani inszeniert MOSKITOS am Badischen Staatstheater Karlsruhe

MOSKITOS

von Lucy Kirkwood
Deutsch von Corinna Brocher
Regie: Anna Stiepani

Anna Stiepani inszeniert nach Arbeiten am Burgtheater Wien, am Schauspielhaus Zürich und am Staatstheater Nürnberg erstmals am Badischen Staatstheater in Karlsruhe. Das Well-made-Play der britischen Dramatikerin Lucy Kirkwood nimmt diejenigen in den Blick, die vom gesellschaftlichen Ordnungssystem aussortiert werden. Die Handlung kreist um das CERN, die berühmte internationale Forschungsreinrichtung, für die auch am Institut für Experimentelle Teilchenphysik am KIT gearbeitet wird.

Die Premiere findet am 17. April 2026 um im Kleinen Haus des Badischen Staatstheater Karlsruhe statt.

17.04.2026 UA: BURN, BABY, BURN! von Yael Ronen am Staatstheater Hannover

BURN, BABY, BURN!

von Yael Ronen
Deutsch von Irina Szodruch
Inszenierung: Yael Ronen

Yael Ronens neues Stück spannt einen lustvollen Bogen von einem fiktiven Comic über Feuergöttinnen bis zurück in die Antike, ins alte Rom und zu Kaiser Nero, dem vielleicht berühmtesten Brandstifter der Geschichte. Diese antiken Bilder werden zu einem funkelnden Spiegel der Gegenwart: Sie reflektieren Krisen, Machtdemonstrationen und die uralte Faszination der Menschheit für Feuer, Zerstörung und Erneuerung. Mit scharfem Witz, großer Begeisterung und live verformte Songs entsteht ein vielstimmiger Theaterabend, der sich zwischen Mythos und Gegenwart, bitterer Komik und zarter Melancholie bewegt. Ein Abend darüber, was brennt – und was daraus entstehen kann.

Die Uraufführung findet am 17. April 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Hannover statt.

16.04.2026 UA: DIE QUELLE von Calle Fuhr am Theater am Werk

DIE QUELLE

Inszenierung und Text: Calle Fuhr  | In Kooperation mit DOSSIER

Eine Produktion des Theater am Werk
In Kooperation mit DOSSIER und Schauspielhaus Wien

Ob BAWAG-Skandal oder die Ibiza-Affäre: Hinter diesen Skandalen stehen Menschen, die Journalist:innen mit sensiblen Informationen versorgt haben. In Zusammenarbeit mit DOSSIER rückt Regisseur und Autor Calle Fuhr nun eine dieser Quellen in den Mittelpunkt seines Stücks.
Über mehrere Monate hinweg führte er Gespräche mit Journalisten aus Österreich und Deutschland, um die Mechanismen des sogenannten Whistleblowings besser zu verstehen. Dabei gelang es ihm auch, persönlichen Kontakt zu einigen Quellen aufzunehmen. Die daraus entstandene Geschichte ist natürlich fiktiv – wenn auch voller Anspielungen auf reale Fälle.

Die Uraufführung findet am 16. April 2026 um 19:30 Uhr am Theater am Werk im Kabelwerk statt.

11.04.2026 UA: MONSTER am Schauspielhaus Zürich | Kostüme von Pola Kardum

MONSTER
EINE VISUELLE ALBTRAUMANALYSE

von Recke/Lehmann/Froelicher
Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich

Kostüme: Pola Kardum

MONSTER interessiert sich für den frühkindlichen Prozess der Ichwerdung und die dafür prägende Beziehung zwischen Mutter und Kind; genauer die Beziehung weisser Mütter und nicht-weisser Kinder im Kontext kolonialer Kontinuitäten und gesellschaftliche Normen im deutschsprachigen Raum.

Die Uraufführung findet am 11. April 2026 um 20 Uhr im Pfauen am Schauspielhaus Zürich  statt.

02.04.2026 München-Premiere: FRÄULEIN ELSE | Ausstattung von Belle Santos

FRÄULEIN ELSE

Frei nach Arthur Schnitzler
von Leonie Böhm und Julia Riedler
Eine Produktion des Volkstheater Wien

Ausstattung: Belle Santos

Nach der Premiere am 8. Februar 2025 am Volkstheater Wien und der Köln-Premiere im März 2026 feiert die Produktion nun in München Premiere, bevor sie im Mai zum 63. Theatertreffen nach Berlin kommt.

Ein beeindruckendes Solo.“ – Süddeutsche Zeitung
„Ein grandioser Abend.“ – Kölner Stadt-Anzeiger

Die München-Premiere findet am 2. April 2026 um 20 Uhr im Schauspielhaus der Münchner Kammerspiele statt.

27./28.03.2026 Gastspiel: MORNING TIME von Belle Santos | Sophiensæle Berlin

MORNING TIME
von Belle Santos & Emi Ogura

Künstlerische Leitung, Bühnenbild, Kostümbild, Score: Belle Santos
Performance: Nagao Akemi, Emi Ogura, Nagao Akemi, Belle Santos, Mervan Ürkmez

Am 27. und 28. März ist Belle Santos mit MORNING TIME zu Gast in den Sophiensælen Berlin – eine Produktion, die während ihrer Residenz in Tokyo entstanden ist. In poetischen Bildern reflektiert sie über Verlust und Trauer und entwickelt eine Choreografie, die auf japanischen Ritualen basiert.

Tickets und weitere Informationen

 

26.03.2026 Premiere: BERNARDA ALBAS HAUS | Inszenierung: Rieke Süßkow, Kostüme: Sabrina Bosshard

BERNARDA ALBAS HAUS

von Federico García Lorca in einer Bearbeitung von Rieke Süßkow
aus dem Spanischen von Hans Magnus Enzensberger
Inszenierung: Rieke Süßkow
Kostüme: Sabrina Bosshard

Nach dem Tod ihres Mannes ruft Bernarda Alba acht Jahre Trauer aus und sperrt ihre fünf Töchter zu Hause ein. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist untersagt. Sie regiert mit den Mitteln von Überwachung, Denunziation und Gewalt. Doch die jüngste Tochter wagt den Aufstand gegen das Regime der Mutter, die das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Die Regisseurin Rieke Süßkow wurde mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bereits zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen und inszeniert jetzt erstmals am Residenztheater.
Die Kostüme entwirft Sabrina Bosshard, die 2024 von der Kritiker:innen-Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet wurde.

Die Premiere findet am 26. März 2026 um 19:30 Uhr im Cuvilliéstheater (Residenztheater München) statt.

21.03.2026 Premiere: Ayla Pierrot Arendt inszeniert DAS LEIDEN ANDERER BETRACHTEN am Schauspiel Köln

DAS LEIDEN ANDERER BETRACHTEN

nach dem Essay von Susan Sontag von Ayla Pierrot Arendt
Regie: Ayla Pierrot Arendt

Die international arbeitende Videokünstlerin und Regisseurin Ayla Pierrot Arendt geht der Manipulierbarkeit von Wirklichkeit nach. Mit dem Ensemble erzählt sie von Reisen durch die Krisenregionen unserer Zeit, die Kriegfotografinnen, Friedensaktivistinnen und Influencer festgehalten haben – auf der Suche nach der ganz realen Realness. Wie findet man heute so etwas wie Objektivität, wenn sie zwischen Fälschung und Wirklichkeit ständig auf dem Prüfstand steht? Wer macht und wer betrachtet die Bilder vom Leiden? Wozu dienen sie – und wem?

Die Premiere findet am 21. März 2026 im Depot 2 am Schauspiel Köln statt.

Weitere Vorstellungstermine: 24.3., 1. & 22.4.2026

20.03.2026 DSE: Fritzi Wartenberg inszeniert HÖHERE GEWALT am Schauspiel Hannover

HÖHERE GEWALT

Deutschsprachige Erstaufführung nach dem Film von Ruben Östlund
für die Bühne bearbeitet von Tim Price
Deutsch von Linda Kokkores
Regie: Fritzi Wartenberg

Mit bösem Humor wird das klassische Bild einer modernen Familie einer Prüfung unterzogen: Eltern und Kinder befinden sich im Skiurlaub, dessen idyllischer Atmosphäre ein jähes Ende bereitet wird, als eine Lawine heranrollt, während die Familie gerade auf der Hotel-Terrasse frühstückt. Die Katastrophe bleibt aus, doch während die Mutter sich schützend vor die Kinder stellt, sucht der Vater instinktiv das Weite und stellt damit seine Ehe auf eine harte Probe.

Die deutschsprachige Erstaufführung findet am 20. März 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover statt.

19.03.2026 Premiere: Heiki Riipinen inszeniert DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY am Berliner Ensemble

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

von Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Heiki Riipinen
unter Verwendung der Übersetzung von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer

Regisseur Heiki Riipinen, ehemaliger Teilnehmer des Internationalen Regienachwuchsprogramms WORX am Berliner Ensemble, bringt seine eigene Bearbeitung von Oscar Wildes Roman als modernes Mythenspiel auf die Bühne. Zwischen Begehren und Kontrolle, zwischen Selbstentwurf und Selbstverlust stellen er und sein Team sich die Frage: Was kostet es, man selbst zu sein?

Die Premiere findet am 19. März 2026 um 20 Uhr in der Spielstätte Neues Haus am Berliner Ensemble statt.