12.03.2026: Orit Nahmias mit MAKE LOVE NOT WAR zu Gast bei den UNIVERSEN in Hannover

MAKE LOVE NOT WAR.
A (ONE NIGHT) STAND-UP SHOW

Orit Nahmias kommt mit ihrer neuen Stand-up Show nach Hannover! In ihrer im Studio des Maxim Gorki Theaters uraufgeführten Solo-Show setzt sich mit der Angst vor dem Tod und der Lust am Leben auseinander. Mit brutaler Ehrlichkeit und Selbstironie taucht sie in die verworrene Schnittmenge von Liebe, Sex, Trauma und Politik ein – sich der Brisanz dieser Themen vollauf bewusst.

Das Gastspiel im Rahmen der Universen findet am 12. März 2026 um 19:30 Uhr an der Cumberlandschen Bühne des am Niedersächsischen Staatstheaters Hannover statt. 

11./12.03.2026 Gastspiel: DER FISKUS (Regie: Natalia Sinelnikova) am Hans Otto Theater

DER FISKUS

von Felicia Zeller (Ausschnitte)
Regie: Natalia Sinelnikova

Natalia Sinelnikovas rasante und hochkomische Inszenierung von DER FISKUS, die an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Premiere feierte, kommt als Gastspiel ans Hans Otto Theater in Potsdam!
Schauplatz des Geschehens ist ein Finanzamt, wo sich die Angestellten mit Beschwerdebriefen, unsachgemäß ausgefüllten Formularen oder zusammengetackerten Belegen herumschlagen müssen und es zu internen Konflikten kommt, die sich ins Absurde steigern.

Die Vorstellungen finden am 10. und 12. März 2026 jeweils um 19:30 Uhr in der Reithalle Box des Hans Otto Theaters statt.

05.03.2026 UA: FOMO von Ran Chai Bar-zvi am Volkstheater Wien

FOMO
Liebeserklärung an die Angst unserer Zeit

von Ran Chai Bar-zvi
Regie u. Bühne: Ran Chai Bar-zvi
Videoart: Adam Kaplan

FOMO – „Fear of missing out“ (die Angst davor, permanent etwas zu verpassen) – ist ein Phänomen unserer Gegenwart, die von dem permanenten Druck zur Optimierung und Produktivitätssteigerung bestimmt ist. Verpasse ich was? Ist das Leben der anderen, wie ich es ständig sehe, nicht viel aufregender, produktiver, schlichtweg besser als meines? Was muss ich noch tun? Warum bin ich nicht dabei? Bin ich nicht interessant genug?
Der Autor, Regisseur und Bühnenbildner Ran Chai Bar-zvi macht in seiner ersten Arbeit in Österreich  mit augenzwinkerndem Humor eine Liebeserklärung an ein allgegenwärtiges Gefühl und überträgt es auf das Theater: Von der Dunkelkammer lässt er uns voll faszinierter Sorge auf die große Bühne schielen, das schlagende Herz des Volkstheaters. Aber ist das wahre Juwel vielleicht doch im kleinen Raum zu finden?

Die Uraufführung findet am 5. März 2026 um 20 Uhr in der Dunkelkammer am Volkstheater Wien statt.

26.02.2026 Premiere: Martina Gredler inszeniert DIE EINGEBORENEN VON MARIA BLUT am Stadttheater Klagenfurt

DIE EINGEBORENEN VON MARIA BLUT

Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar
Dramatisierung und Regie: Martina Gredler

Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.

Die Premiere findet am 26. Februar 2026 um 19:30 Uhr am Stadttheater Klagenfurt statt.

13.02.2026 Premiere: Belle Santos entwirft Kostümbild für AUTOMATENBÜFFET am Residenztheater München

AUTOMATENBÜFFET
Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner

Inszenierung: Elsa-Sophie Jach
Kostüme: Belle Santos

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken.

Belle Santos ist eine der spannendsten Kostümbildner:innen und Performancekünstler:innen. Sie arbeitete mit Regisseur:innen wie Ran Chai Bar-Zvi, Leonie Böhm, Lucia Bihler oder Satoko Ichihara zusammen.

Die Premiere findet am 13. Februar 2026 um 20 Uhr im Marstall, Residenztheater München, statt.

07.02.2026 UA: DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT von Calle Fuhr am Schauspiel Köln

DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT

Ein Rhein-Krimi mit Musik
in Kooperation mit CORRECTIV von Calle Fuhr

Regie: Calle Fuhr

Wasser emotionalisiert. Besonders für die kölsche Seele ist es mehr als ein biologisch überlebensnotweniges Elixier: Auf dem Grunde des Rheins schlummern zahlreiche Mythen und Geschichte, kein deutsches Gewässer wurde so viel besungen, wie der Rhein. So ist auch der Titel des Stücks einer berühmten Liedzeile der Kölner Band Bläck Fööss entnommen. Doch wie rein ist der Rhein?
Gespickt mit rheinischem Liedgut erzählt Calle Fuhr einen kölschen Krimi, der mithilfe der brisanten Rechercheergebnisse des investigativen Medienhauses CORRECTIV unbequeme Fakten zur Wasserqualität des Rheins offenlegt.

Die Uraufführung findet am 7. Februar 2026 um 20 Uhr im Depot 2, Schauspiel Köln, statt.

06.02.2026 Premiere: Jakab Tarnóczi inszeniert WIR TÖTEN STELLA am Schauspielhaus Graz

WIR TÖTEN STELLA

nach der Novelle von Marlen Haushofer
In einer Theateradaption von Jakab Tarnóczi
Regie: Jakab Tarnóczi

Nach seiner Inszenierung der Österreichischen Erstaufführung von Rutherford & Sohn, für die er 2025 für den Nestroy-Preis nominiert wurde, inszeniert Jakab Tarnóczi mit seiner Adaption der Novelle Wir töten Stella seine zweite Arbeit am Schauspielhaus Graz.

Die Premiere findet am 6. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz statt.

01.02.2026 UA: VERRÄTER von Lisa Wentz am Landestheater Linz

VERRÄTER von Lisa Wentz

Jo ist ein Teenager und muss regelmäßig zum Pastor. Der redet ihr ins Gewissen, will sie auf den rechten Weg zurückführen, denn Jo hat sich letzten Sommer in eine junge Frau verliebt. Doch das ist nicht akzeptabel in der engen Tiroler Dorfwelt, in der Jo mit ihrer Familie lebt. Die Mutter ist ganz außer sich vor Sorge. Genau in diesem Moment macht Jo eine Entdeckung, die ihre gesamte Welt auf den Kopf stellt.

Die Uraufführung findet am 1. Februar 2026 um 20 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters Linz statt.

29.01.2026 UA: FAKE JEWS von Noam Brusilovsky am Deutschen Theater Berlin

FAKE JEWS

Text und Regie: Noam Brusilovsky

In einer Gegenwart, in der die eigene Identität für die Sichtbarkeit und Relevanz einer Aussage zunehmendes Gewicht erhält, werden bestimmte Biographien zum Privileg: Ist die Aneignung jüdischer Identität also ein Karrierevorteil? Ein Verkaufsargument? Oder wird vielmehr nicht allzu genau überprüft, ob das Behauptete stimmt, wenn es historisch so sensibel ist? Noam Brusilovsky untersucht diese Fragen in einem Monologprojekt und beleuchtet die blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur in einer sich zunehmend polarisierenden Gegenwart.

Die Uraufführung findet am 29. Januar 2026 um 20 Uhr in der Box am Deutschen Theater Berlin statt.

Weitere Informationen zur Inszenierung finden Sie hier im Programmzettel des Deutschen Theaters.