27./28.03.2026 Gastspiel: MORNING TIME von Belle Santos | Sophiensæle Berlin

MORNING TIME
von Belle Santos & Emi Ogura

Künstlerische Leitung, Bühnenbild, Kostümbild, Score: Belle Santos
Performance: Nagao Akemi, Emi Ogura, Nagao Akemi, Belle Santos, Mervan Ürkmez

Am 27. und 28. März ist Belle Santos mit MORNING TIME zu Gast in den Sophiensælen Berlin – eine Produktion, die während ihrer Residenz in Tokyo entstanden ist. In poetischen Bildern reflektiert sie über Verlust und Trauer und entwickelt eine Choreografie, die auf japanischen Ritualen basiert.

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26.03.2026 Premiere: BERNARDA ALBAS HAUS | Inszenierung: Rieke Süßkow, Kostüme: Sabrina Bosshard

BERNARDA ALBAS HAUS

von Federico García Lorca in einer Bearbeitung von Rieke Süßkow
aus dem Spanischen von Hans Magnus Enzensberger
Inszenierung: Rieke Süßkow
Kostüme: Sabrina Bosshard

Nach dem Tod ihres Mannes ruft Bernarda Alba acht Jahre Trauer aus und sperrt ihre fünf Töchter zu Hause ein. Jeglicher Kontakt zur Außenwelt ist untersagt. Sie regiert mit den Mitteln von Überwachung, Denunziation und Gewalt. Doch die jüngste Tochter wagt den Aufstand gegen das Regime der Mutter, die das patriarchale System der spanischen Provinz unhinterfragt übernimmt.

Die Regisseurin Rieke Süßkow wurde mit ihren ästhetisch durchkomponierten Arbeiten bereits zweimal zum Berliner Theatertreffen eingeladen und inszeniert jetzt erstmals am Residenztheater.
Die Kostüme entwirft Sabrina Bosshard, die 2024 von der Kritiker:innen-Umfrage der Zeitschrift „Theater heute“ als Kostümbildnerin des Jahres ausgezeichnet wurde.

Die Premiere findet am 26. März 2026 um 19:30 Uhr im Cuvilliéstheater (Residenztheater München) statt.

21.03.2026 Premiere: Ayla Pierrot Arendt inszeniert DAS LEIDEN ANDERER BETRACHTEN am Schauspiel Köln

DAS LEIDEN ANDERER BETRACHTEN

nach dem Essay von Susan Sontag von Ayla Pierrot Arendt
Regie: Ayla Pierrot Arendt

Die international arbeitende Videokünstlerin und Regisseurin Ayla Pierrot Arendt geht der Manipulierbarkeit von Wirklichkeit nach. Mit dem Ensemble erzählt sie von Reisen durch die Krisenregionen unserer Zeit, die Kriegfotografinnen, Friedensaktivistinnen und Influencer festgehalten haben – auf der Suche nach der ganz realen Realness. Wie findet man heute so etwas wie Objektivität, wenn sie zwischen Fälschung und Wirklichkeit ständig auf dem Prüfstand steht? Wer macht und wer betrachtet die Bilder vom Leiden? Wozu dienen sie – und wem?

Die Premiere findet am 21. März 2026 im Depot 2 am Schauspiel Köln statt.

Weitere Vorstellungstermine: 24.3., 1. & 22.4.2026

20.03.2026 DSE: Fritzi Wartenberg inszeniert HÖHERE GEWALT am Schauspiel Hannover

HÖHERE GEWALT

Deutschsprachige Erstaufführung nach dem Film von Ruben Östlund
für die Bühne bearbeitet von Tim Price
Deutsch von Linda Kokkores
Regie: Fritzi Wartenberg

Mit bösem Humor wird das klassische Bild einer modernen Familie einer Prüfung unterzogen: Eltern und Kinder befinden sich im Skiurlaub, dessen idyllischer Atmosphäre ein jähes Ende bereitet wird, als eine Lawine heranrollt, während die Familie gerade auf der Hotel-Terrasse frühstückt. Die Katastrophe bleibt aus, doch während die Mutter sich schützend vor die Kinder stellt, sucht der Vater instinktiv das Weite und stellt damit seine Ehe auf eine harte Probe.

Die deutschsprachige Erstaufführung findet am 20. März 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover statt.

19.03.2026 Premiere: Heiki Riipinen inszeniert DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY am Berliner Ensemble

DAS BILDNIS DES DORIAN GRAY

von Oscar Wilde in einer Bearbeitung von Heiki Riipinen
unter Verwendung der Übersetzung von Hedwig Lachmann und Gustav Landauer

Regisseur Heiki Riipinen, ehemaliger Teilnehmer des Internationalen Regienachwuchsprogramms WORX am Berliner Ensemble, bringt seine eigene Bearbeitung von Oscar Wildes Roman als modernes Mythenspiel auf die Bühne. Zwischen Begehren und Kontrolle, zwischen Selbstentwurf und Selbstverlust stellen er und sein Team sich die Frage: Was kostet es, man selbst zu sein?

Die Premiere findet am 19. März 2026 um 20 Uhr in der Spielstätte Neues Haus am Berliner Ensemble statt.

19.03.2026 Gastspiel: Anne Sophie Kapsners Inszenierung DIE GESETZLOSEN in Bensheim

DIE GESETZLOSEN

nach dem Roman Outlawed von Anna North

Regisseurin Anne Sophie Kapsner gastiert mit ihrer Inszenierung DIE GESETZLOSEN im Rahmen der Woche junger Schauspieler*innen (Deutsche Akademie der Darstellenden Künste) in Bensheim.
Die Produktion des Theaterhaus Jena basiert auf einer wahren Geschichte von female outlaws im Wilden Westen.

Das Gastspiel findet am 19. März 2026 um 19:30 Uhr im Parktheater Bensheim statt.
TICKETS

Canberk Köktürk mit dem Grimme-Preis 2026 ausgezeichnet!

Canberk Köktürk © Nikolai Meierjohann

Gemeinsam mit Marie Lina Smyrek (Buch) und Jana Döhlinger (Regie) erhält Canberk Köktürk (Buch) den Grimme-Preis 2026 für smypathisch – die show (btf für ZDF/funk) in der Kategorie Unterhaltung.

In der Interviewsendung „smypathisch – die Show“ trifft Hostin Marie Lina Smyrek prominente Gäst*innen aus den Bereichen Politik, Musik, Fernsehend Social Media, die sich konfrontativen Fragen und kleinen Aufgaben stellen müssen.

Aus der Jury-Begründung:
„smypathisch – die show“ ist die lustigste „lustige Interviewsendung“, die es derzeit im deutschsprachigen Raum gibt. Und eine besonders gelungene und wegweisende Verbindung aus Fernsehhandwerk und Internetkultur.

Der Grimme-Preis gilt als einer der renommiertesten Auszeichnungen für herausragende Fernseh- und fernsehähnliche Produktionen im deutschsprachigen Raum.

Die Preisverleihung des 62. Grimme-Preises findet am 24. April 2026 in Marl statt.

12.03.2026: Orit Nahmias mit MAKE LOVE NOT WAR zu Gast bei den UNIVERSEN in Hannover

MAKE LOVE NOT WAR.
A (ONE NIGHT) STAND-UP SHOW

Orit Nahmias kommt mit ihrer neuen Stand-up Show nach Hannover! In ihrer im Studio des Maxim Gorki Theaters uraufgeführten Solo-Show setzt sich mit der Angst vor dem Tod und der Lust am Leben auseinander. Mit brutaler Ehrlichkeit und Selbstironie taucht sie in die verworrene Schnittmenge von Liebe, Sex, Trauma und Politik ein – sich der Brisanz dieser Themen vollauf bewusst.

Das Gastspiel im Rahmen der Universen findet am 12. März 2026 um 19:30 Uhr an der Cumberlandschen Bühne des am Niedersächsischen Staatstheaters Hannover statt. 

11./12.03.2026 Gastspiel: DER FISKUS (Regie: Natalia Sinelnikova) am Hans Otto Theater

DER FISKUS

von Felicia Zeller (Ausschnitte)
Regie: Natalia Sinelnikova

Natalia Sinelnikovas rasante und hochkomische Inszenierung von DER FISKUS, die an der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF Premiere feierte, kommt als Gastspiel ans Hans Otto Theater in Potsdam!
Schauplatz des Geschehens ist ein Finanzamt, wo sich die Angestellten mit Beschwerdebriefen, unsachgemäß ausgefüllten Formularen oder zusammengetackerten Belegen herumschlagen müssen und es zu internen Konflikten kommt, die sich ins Absurde steigern.

Die Vorstellungen finden am 10. und 12. März 2026 jeweils um 19:30 Uhr in der Reithalle Box des Hans Otto Theaters statt.