FEJK (FAKE)
Text und Regie: Yael Ronen
Eine feministische Podcasterin, deren Ehe gerade spektakulär implodiert. Ein alternder schwedischer Popstar, der darauf besteht, Spanier zu sein, und verzweifelt versucht, an seiner Jugend festzuhalten – und an seinem sehr viel jüngeren Freund, der herausfinden will, wer er wirklich ist. Eine Self-Help-Ikone, die sich ein Imperium damit aufgebaut hat, anderen beizubringen, wie man die Geschichten seines Lebens neu schreibt, während sie ihr eigenes vielleicht doch nicht ganz so gut im Griff hat. Und zwei junge Journalist:innen, die in ihrer Beziehung radikale Ehrlichkeit praktizieren und entdecken, dass man sich, wenn einem die Realität nicht passt, jederzeit eine bessere erschaffen kann.
In FEJK (FAKE) richtet die gefeierte Autorin und Regisseurin Yael Ronen ihren scharfen komödiantischen Blick auf eine Welt, in der alle damit beschäftigt sind, die bestmögliche Version ihrer selbst zu konstruieren. Was mit kleinen Korrekturen an der eigenen Wirklichkeit beginnt, entwickelt sich zu falschen Identitäten, inszenierten Skandalen, fragwürdigen Wahrheiten und sehr menschlichen Gefühlen. Wenn wir uns ohnehin alle selbst performen – was macht dann eigentlich ein Selbst realer als ein anderes?
FEJK (FAKE) ist eine bissige Komödie über Liebe, Klasse, Identität, Selbstoptimierung, KI und unseren zunehmend kreativen Umgang mit der Wahrheit.
Die Uraufführung findet am 5. September 2026 um 19 Uhr am Dramaten in Stockholm statt.