26.02.2026 Premiere: Martina Gredler inszeniert DIE EINGEBORENEN VON MARIA BLUT am Stadttheater Klagenfurt

DIE EINGEBORENEN VON MARIA BLUT

Schauspiel nach dem Roman von Maria Lazar
Dramatisierung und Regie: Martina Gredler

Das idyllische Dorf Maria Blut mit seiner Wallfahrtskapelle liegt ein paar Zugstunden vor Wien. Es sind die 1930er Jahre, Ständestaat und Bürgerkrieg, Dollfuß ist Bundeskanzler, und die Eingeborenen des »österreichischen Lourdes« sind in Unruhe. Die Konservenfabrik schließt, der Chef Schellbach versucht, die Bevölkerung dazu zu bewegen, in sein neues Produkt, die Raumkraft, zu investieren. Viele geben ihr letztes Erspartes dafür. Als sich Schellbach während eines Volksfestes erschießt, entwickelt sich eine ungeheure Dynamik: Die angeblich Schuldigen sind schnell gefunden – und für die wird es brandgefährlich.

Die Premiere findet am 26. Februar 2026 um 19:30 Uhr am Stadttheater Klagenfurt statt.

13.02.2026 Premiere: Belle Santos entwirft Kostümbild für AUTOMATENBÜFFET am Residenztheater München

AUTOMATENBÜFFET
Ein Spiel in drei Akten mit Vorspiel und Nachspiel von Anna Gmeyner

Inszenierung: Elsa-Sophie Jach
Kostüme: Belle Santos

Die erst vor wenigen Jahren wiederentdeckte jüdische Autorin Anna Gmeyner – 1933 zwang sie der Nationalsozialismus ins Exil – erzählt in «Automatenbüfett» die große Welt im Kleinen. Während Frau Adam versucht, ihr Automatenrestaurant am Laufen zu halten, jagt Herr Adam der Umsetzung seiner vermeintlich revolutionären ökonomischen Vision hinterher, die dem Wohle aller dienen soll. Mit dem Auftauchen der unbekannten Eva gerät die immerwährende Ordnung der Kleinstadt jedoch ins Wanken.

Belle Santos ist eine der spannendsten Kostümbildner:innen und Performancekünstler:innen. Sie arbeitete mit Regisseur:innen wie Ran Chai Bar-Zvi, Leonie Böhm, Lucia Bihler oder Satoko Ichihara zusammen.

Die Premiere findet am 13. Februar 2026 um 20 Uhr im Marstall, Residenztheater München, statt.

07.02.2026 UA: DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT von Calle Fuhr am Schauspiel Köln

DAT WASSER VUN KÖLLE ES JOT

Ein Rhein-Krimi mit Musik
in Kooperation mit CORRECTIV von Calle Fuhr

Regie: Calle Fuhr

Wasser emotionalisiert. Besonders für die kölsche Seele ist es mehr als ein biologisch überlebensnotweniges Elixier: Auf dem Grunde des Rheins schlummern zahlreiche Mythen und Geschichte, kein deutsches Gewässer wurde so viel besungen, wie der Rhein. So ist auch der Titel des Stücks einer berühmten Liedzeile der Kölner Band Bläck Fööss entnommen. Doch wie rein ist der Rhein?
Gespickt mit rheinischem Liedgut erzählt Calle Fuhr einen kölschen Krimi, der mithilfe der brisanten Rechercheergebnisse des investigativen Medienhauses CORRECTIV unbequeme Fakten zur Wasserqualität des Rheins offenlegt.

Die Uraufführung findet am 7. Februar 2026 um 20 Uhr im Depot 2, Schauspiel Köln, statt.

06.02.2026 Premiere: Jakab Tarnóczi inszeniert WIR TÖTEN STELLA am Schauspielhaus Graz

WIR TÖTEN STELLA

nach der Novelle von Marlen Haushofer
In einer Theateradaption von Jakab Tarnóczi
Regie: Jakab Tarnóczi

Nach seiner Inszenierung der Österreichischen Erstaufführung von Rutherford & Sohn, für die er 2025 für den Nestroy-Preis nominiert wurde, inszeniert Jakab Tarnóczi mit seiner Adaption der Novelle Wir töten Stella seine zweite Arbeit am Schauspielhaus Graz.

Die Premiere findet am 6. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Graz statt.

01.02.2026 UA: VERRÄTER von Lisa Wentz am Landestheater Linz

VERRÄTER von Lisa Wentz

Jo ist ein Teenager und muss regelmäßig zum Pastor. Der redet ihr ins Gewissen, will sie auf den rechten Weg zurückführen, denn Jo hat sich letzten Sommer in eine junge Frau verliebt. Doch das ist nicht akzeptabel in der engen Tiroler Dorfwelt, in der Jo mit ihrer Familie lebt. Die Mutter ist ganz außer sich vor Sorge. Genau in diesem Moment macht Jo eine Entdeckung, die ihre gesamte Welt auf den Kopf stellt.

Die Uraufführung findet am 1. Februar 2026 um 20 Uhr auf der Studiobühne des Landestheaters Linz statt.

29.01.2026 UA: FAKE JEWS von Noam Brusilovsky am Deutschen Theater Berlin

FAKE JEWS

Text und Regie: Noam Brusilovsky

In einer Gegenwart, in der die eigene Identität für die Sichtbarkeit und Relevanz einer Aussage zunehmendes Gewicht erhält, werden bestimmte Biographien zum Privileg: Ist die Aneignung jüdischer Identität also ein Karrierevorteil? Ein Verkaufsargument? Oder wird vielmehr nicht allzu genau überprüft, ob das Behauptete stimmt, wenn es historisch so sensibel ist? Noam Brusilovsky untersucht diese Fragen in einem Monologprojekt und beleuchtet die blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur in einer sich zunehmend polarisierenden Gegenwart.

Die Uraufführung findet am 29. Januar 2026 um 20 Uhr in der Box am Deutschen Theater Berlin statt.

Weitere Informationen zur Inszenierung finden Sie hier im Programmzettel des Deutschen Theaters.

23.01.2026 UA: ICONIC am Staatstheater Hannover – mit einem Text von lynn t musiol!

Iconic
Sisi, Lady Di und die Welfinnen

mit Texten von Mareike Fallwickl, lynn t musiol und Jacinta Nandi

Die Regisseurin Jorinde Dröse widmet sich in ihrer Inszenierung den Royals der letzten Jahrhunderte und lynn t musiol liefert dazu einen Text über eine dieser adligen Frauenfiguren.

Die Uraufführung findet am 23. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Schauspielhaus des Niedersächsischen Staatstheaters in Hannover statt.

17.01.2026 Premiere: Anna Stiepani inszeniert BLUTBUCH an den Vereinigten Bühnen Bozen

BLUTBUCH von Kim de l’Horizon

Regie und Bühnenfassung: Anna Stiepani

Anna Stiepani – von der Kritiker:innen-Umfrage der Zeitschrift Theater heute als Beste Nachwuchsregisseurin des Jahres 2024/25 gewählt – bringt ihre Fassung des mit dem Deutschen und Schweizer Buchpreis ausgezeichneten Romans von Kim de l’Horizon auf die Bühne.

Die Premiere findet am 17. Januar 2026 um 19:30 Uhr im Studio der Vereinigten Bühnen Bozen statt.

16.01.2026 UA: Anton von Bredow entwirft Bühnen- und Kostümbild für MUNDTOT am Schauspielhaus Wien

MUNDTOT von Miriam Unterthiner

Regie: Christiane Pohle
Bühne und Kostüme: Anton von Bredow

Anton Bredow liefert das Bühnen- und Kostümbild für die Uraufführung des 2025 mit dem Hans-Gratzer-Preis ausgezeichneten Stücks von Miriam Unterthiner, das sich mit Machtmissbrauch und sexueller Gewalt im Leistungssport auseinandersetzt.

Die Uraufführung findet am 16. Januar 2026 um 20 Uhr am Schauspielhaus Wien statt.

08.01.2026 Premiere: EGAL von Marius von Mayenburg an der Schaubühne Berlin

EGAL von Marius von Mayenburg

Regie: Marius von Mayenburg

Simone hat sich eine Karriere aufgebaut. Ihr Partner Erik passt auf die Kinder auf und schlägt sich mit Lektorat und Übersetzungen durch. Erik bildet sich ein, auf allen Ebenen zu versagen. Auch Simone hat das Gefühl zu ersticken. Verbittert stellen beide fest, dass Gleichberechtigung und Erfolg im Beruf in Kombination mit Familie lose Versprechen des Kapitalismus sind. Ein mitgebrachtes Geschenk und ein klingelndes Handy drehen die Sache mit einem Schlag um: Was ist ihnen wichtig und was ist egal?

Die Deutsche Erstaufführung findet am 8. Januar 2025 um 20 Uhr in der Spielstätte Ku’damm 156 an der Schaubühne Berlin statt.