Fake Jews: Eine Autofiktion

SYNOPSIS

In einer Gegenwart, in der die eigene Identität für die Sichtbarkeit und Relevanz einer Aussage zunehmendes Gewicht erhält, werden bestimmte Biographien zum Privileg: Ist die Aneignung jüdischer Identität ein Karrierevorteil? Ein Verkaufsargument? Oder wird vielmehr nicht allzu genau überprüft, ob das Behauptete stimmt, wenn es historisch so sensibel ist? In seinem autofiktionalen Monologstück geht Noam Brusilovsky diesen Fragen nach und beleuchtet die blinden Flecken der deutschen Erinnerungskultur in einer sich zunehmend polarisierenden Gegenwart.

Besetzung

Herren: 1

Aufführungsgeschichte

UA: Deutsches Theater Berlin 2026