Pola Kardum © Christian Hasselbusch

Pola Kardum (GER)

Pola Kardum, geboren in Berlin, arbeitete von 2009 bis 2014 als studierte Modedesignerin für verschiedene Filmproduktionen in unterschiedlichen Positionen der Kostümabteilung. Seit 2011 arbeitet sie als freiberufliche Kostümbildnerin für Film-, Theater- und Opernproduktionen.

International war sie an der Opéra National de Lyon, am La Monnaie in Brüssel und am Theater an der Wien mit dem Regisseur David Marton für “Orfeo ed Euridice”, “La damnation de Faust”, “Don Giovanni”, “Dido and Aeneas”, “Pique Dame”, „Capriccio” und “Der Freischütz” tätig. Ihre nationalen Theaterproduktionen führten sie u. a. an das HAU – Hebbel am Ufer, das Maxim Gorki Theater, das Prinzregententheater und die Münchener Kammerspiele mit Projekten wie “La Sonnambula” und “On the Road” (Regie: David Marton), “Die Kränkungen der Menschheit” und “1000 Serpentinen Angst” (Regie: Anta Helene Recke), sowie “Chorus never dies” von Marta Gornicka und “We call wonder” von Christiane Huber.

Außerdem entwarf sie das Kostümdesign für die deutschen Kinofilme “Ich will mich nicht künstlich aufregen” und “Weitermachen Sanssouci” von Max Linz, welche beide auf der Berlinale ihre Erstaufführung hatten. Der Kinofilm “Golden Twenties” von Sophie Kluge lief auf den Münchner Filmfestspielen. Ihre letzte Kinoproduktion, “Die Theorie von Allem” unter der Regie von Timm Kröger, feierte auf den 80. Filmfestspielen von Venedig im Zuge des Hauptbewerbs seine Premiere.

Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen die Opernproduktion “Die Melancholie des Widerstands” (2024, Staatsoper Berlin, Regie: David Marton), die internationale Filmproduktion “No Good Men” (2024–2025, Regie: Shahrbanoo Sadat), sowie die Theaterproduktionen „Monster” (2025–2026, Schauspielhaus Zürich, Regie: Anta Recke, Maxi Lehmann und Anna Fröhlicher) und „Kassandra” (2025–2026, Maxim Gorki Theater, Regie: Marta Gornicka).

Werke